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 Der Ausflug

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Troy

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Di Jul 26, 2011 11:52 am

    Als Nelami mal wieder einen ihrer "Du machst das für mich und dafür darfst du dann das für mich machen" Sätze hervor brachte, musste der Vampir wieder grinsen. Irgendwie war es ja süß wie sie es immer wieder versuchte.

    "Hmm... mitkommen in den Frisör Salon? Ich weiß nicht.."

    raunte er ihr leise und gespielt zögernd ins Ohr, während wieder ein grinsen seine Lippen zierte. Natürlich würde er mitkommen. Sie mussten sich nur vorher diese dumme Erlaubnis der Lehrer holen, damit sie das Schulgelände verlassen durften. Aber da er ja als Gewissenhafter Schüler mit guten Noten bekannt und beliebt war bei den Lehrern, durfte das kein Problem darstellen.

    "Weißt du was? Vielleicht lass ich mir die Haare auch färben... schwarz ist langweilig..."


    Somit grinste er sie wieder mit seinem typischen Grinsen an. Sie mussten halt aufpassen das besagte Personen sie nicht bei ihren Spielchen erwischten. Aber der Vorschlag mit der Wiese war verlockend. Als Nelami sich an ihn schmiegte, lächelte er Sanft und blickte mit seinen Bernsteinfarbenen Augen in die ihren. Sie war hübsch...
    Allerdings wunderte es ihn doch, dass ihr seine ungesunde Körper wärme.. oder sollte er Kälte sagen? Nicht bemerkte. Klar, womöglich hatte sie sich daran gewohnt, oft genug waren sie in ähnlichen Situationen gewesen, aber das sie ihn gar nicht darauf ansprach?
    Lass mich nicht mehr los, ja? Jedenfalls nicht mehr heute... rauschten die Worte des Mädchens durch seinen Kopf. So kannte er sie gar nicht? Was war mit ihr los... sonst war sie eigentlich.. wie sollte man sagen. Sie war halt eher spaßig veranlagt, gar nicht so verschmust und lieb..? Ob ihm das jetzt sorge bereiten sollte?
    Ohne etwas auf Nelamis Worte zu sagen, erwiderte er den Kuss, und strich ihr folgend darauf wie so oft über den Rücken, ertastete ihre Wirbelsäule und fuhr diese mit dem Zeigefinger nach. Nelami war irgendwie so zerbrechlich und klein im Vergleich zu einem Vampir wie ihm. Wie oft war ihm nun schon der Gedanke gekommen, das Mädchen zu töten? Er wusste es nicht, und dennoch stellte er sich nur zu gerne vor, wie ihr Blut wohl schmecken würde und ihre Augen leer und kalt wurden, wenn er ihr Leben aushauchte... oder Aussaugte?


[Bei Nelami / Flur im Mädchenhaus / Nahe ihres Zimmers]
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Mia

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Mi Jul 27, 2011 9:49 pm

    Gedankenverloren starte die Vampirin bereits die gesamte Nacht an die gegenüber liegende Wand ihres Zimmers. Da ihre Zimmerkameradinnen sich bis heute noch nicht blicken haben lassen, nahm die Vampirin an sie hätte gar keine Zimmergenossinnen.

    Mia hatte sich freiwillig in diesen Internat einschreiben lassen. Warum war ganz simpel, einerseits ging Silas in das Internat, andererseits hatte sie ansonsten den gesamten Tag nichts zu tun. Zuhause würde sowieso niemand auf sie warten, denn mit ihrer allgemeinen Verwandtschaft hatte sie bisher noch nie sonderlich etwas zu tun gehabt und ihre Familie...ach, die war schon lange tot. Ja, sie war in der Tat nur in diesem Internat um ihren Kontakt zu Silas zu bewahren. Wusste sie doch genau das sich hier eine weitere Vampirin rumtrieb die ernsthaft dachte sie könne ihr Silas ausspannen, ihren Silas! Wenn sie dieser schamlosen dummen Ziege über den Weg laufen würde dann... dann würde sie kurzen Prozess mit ihr machen!

    Die gesamte Nacht hatte sie damit verbracht sich Gedanken darüber zu machen, wie sie Reeba am besten zu Tode Quälen konnte. Letztendlich entschied sie sich jedoch für keiner der Methode, fand Mia doch das diese viel zu liebevoll für eine falsche Schlange wie Reeba waren. Sie musste sich gedulden und eine gute Strategie entwickeln. Eine Chance hatte das andere Flittchen gegen sie sowieso nicht, immerhin war Mia um einiges erfahrener und disziplinierter als dieses kleine Flittchen!

    Erst das Klingeln des Handys riss die noch jung wirkende Vampirin aus ihren Gedanken. Leicht zuckte diese zusammen, hatte gerade nicht damit gerechnet das plötzlich ihr Hände zu Worte kommen würde.
    Ohne ausschau nach ihrem Handy zu sehen griff sie blind auf ihr Nachtkastell welches sich neben ihren Bett befand und genau in diesem Moment gelang es ihr auch schon ihr Handy zwischen ihre zierlichen Finger zu klemmen.
    Es dauerte nicht lange und Mia öffnete die Nachricht, ein dünnes Grinsen zierte sich auf ihrem Gesicht als sie erkannte das Silas ihr eine Nachricht geschickt hatte in welcher Stand ob sie sich treffen würden.
    Vermisste Silas sie denn jetzt schon?!

    Nur wenige Minuten später stand die Vampirin auch schon vor Silas und musterte diesen kurz.

    "Bin schon da!"

    Erklang ihre Stimme, ein dünnes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Ja sie war da und keine Reeba in Sicht!


[center][Bei Silas]
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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Do Jul 28, 2011 3:12 pm

Sie sah ihn an und hoffte sooo sehr, dass er die paar ersehnten Wörter ausspuckte, die sie hören wollte "Ja, liebste Nelami ich komme mit dir und lade dich nachher zu einem Eis ein." "Yo, klar komm ich mit und Eis geht auf meine Kappe." Oder in richtigem troyisch "Ja, ich glaub ich kann mitkommen und mit dem Eis müssen wir mal sehen" Aber nein, keine Art dieser Aussagen kam aus seinem Mund. Nelly seufzte innerlich. Ein simples Na mal sehen. Ein Na mal sehen war eine Art ich kann, aber ich weiß nicht, ob ich Lust habe. Dieses typische Na mal sehen eben.
Nelly schloss ihre Hände zu zwei Fäusten und legte sie auf Troys Brust.

"Sag doch einfach ja oder nein. Wenn du jetzt nein sagst, wird es echt schwer für dich sich raus zu reden.
Ich kenne deinen Stundenplan. Theoretisch gesehen müsstest du sogar Zeit haben...
"

Sie sah ihn mit bittenden Augen an. Er sollte mitkommen. Vielleicht musste er sie ja vor einer Katastrophe retten. Wenn zum Beispiel das Färbemittel ausgehen würde. Dann musste er sie trösten. Wenn zum Beispiel die Frisur total misslingt, weil die Farbe zu lange drin war. Dann musste er sie auffangen und in seinen Armen halten, bis sie wieder wach wurde und dann musste er sie trösten und mit ihr eine Perücke kaufen gehen. Und wenn alles nach Plan lief und Nelly gut aussah, musste er der Typ sein, der einen Kuss vor Freude bekam. Egal wie, er musste mit.
Notgedrungen musste sie ihn an eine Leine binden und hinter sich her schleifen.

Nach seiner Aussage vergrub Nelly die Finger in seinen Haaren und strich immer wieder wild hindurch, so das die Haare unordentlich zu allen Seiten ab standen. Sie grinste ihn frech an, während sie weiter in seinen Haaren herum wuschelte.

"Schwarz ist nicht langweilig und bei dir erst recht nicht. Dir steht schwarz und wenn du plötzlich blonde Haare hast, sieht das nicht zu dem niedlichen schwarzen-weiß-gepunktetem Kleid aus, dass ich neulich gekauft habe. Und bei Brauntönen mischen die immer alles falsch.
Schneid dir einfach die Haare fransiger. Aber nicht zu fransig, sonst bist du bald von Mädchen umringt und ich bin dann nur noch eine Bekannte für dich.
"

Nelami sah gespielt traurig zu Boden und ließ sich dann gegen Troy fallen. Duff!
Einige Sekunden später hatte sie ihre Arme hinter seinem Nacken verschränkt und hatte den Spruch von sich gegeben, der ihn wohl kurz nachdenken ließ. Sah sie da aufkommende Panik in seinen Augen? Nein, doch nicht. Schade, dann hatte sie ihn doch nicht so verwirren können, wie sie gehofft hatte. Nach dem Kuss löste sie ihren Satz auf, damit er für Troy Sinn ergab.

"Also zurück zu dem Satz. Du lässt mich heute nicht los, kapiert? Ich habe nicht vor irgend so einen hässlichen Abhang runter zu rutschen, nur weil meine niedlichen Gummistiefel den falschen Weg einschlagen.
Bitte, bleib echt in meiner Nähe. Ich will wirklich nicht irgendwo im Wald vergessen werden, wie diese Opfer aus den Horrorfilmen...
"

Sie erstarrte und eine Gänsehaut jagte über ihre Haut. Es war schon schlimm genug zu denken, dass man sich verirren könnte. Es war noch viel schlimmer sich die Szene genau aus zu malen.
Verstört blickte sie über den Flur und warf dann scheu ihren Blick in Troys Augen. Sie hatte wirklich Angst davor. Als Kind war sie einmal alleine im Wald. Es wurde dunkel und sie fand den Weg nicht zurück. Tausende böse Geräusche drangen aus der Dunkelheit an ihr Ohr.
Schreiend war sie damals durch den Wald gerannt und war schlussendlich gefallen. Einen Abhang hinab und hatte mit einem nassen Gesicht und heißen Tränen auf den Wangen auf Hilfe gehofft. Erst am frühen Morgen fand der alte und viel zu fette Dackel sie verweint in einem Busch liegen. Sie hatte gezittert und geweint.
Seit her mied sie den Wald.

Nelly hatte bei den letzten Gedankengängen leicht angefangen zu zittern. Mit einem schüttelnden Kopf löste sie sich aus ihrer Starre und wendete den Blick von Troy ab. Zu Anfang war ihre Stimme noch brüchig, jedoch war sie nach dem zweiten Wort wieder die Alte.

"Okay, lass uns mal irgendwas machen. Ich hab nicht vor, die ganze Zeit hier rum zu stehen.
Was willst du noch unternehmen, bevor der Wald dich in seine Tiefen reißt?
Ich würde dir theoretisch und praktisch zur Verfügung stehen.
"

Sie grinste und blickte ihn mit dem alten und stehts bekannten Funkeln in den Augen an.
Ja, sie war Nelami. Wie eh und ja nur besser.


{bei Troy | Mädchenhaus}
(Post von Dealer kommt heute oder morgen)
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Silas

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Do Jul 28, 2011 9:11 pm

Silas lächelte, als Mia auf ihn zu kam und er musterte aufmerksam ihr Erscheinungsbild. Gut sah sie aus, wie immer, schlank, heiß. Und so jung. Ein besitzergreifender Ausdruck trat auf sein Gesicht. Denn jeder, der sie zusammen sah, würde denken: ‚Oh, zwei süße, junge, unerfahrene Leute, die die erste Liebe gemeinsam erleben. ‘ Pustekuchen. Sie wussten ja gar nicht, was hinter ihrer Fassade steckte. Mia war sehr reif und erfahren und das in allen Bereichen. Silas lernte jeden Tag von ihr, in jeder Sekunde die er mit ihr verbrachte wuchs er ein Stück an sich selbst und kam besser mit sich und seinem Körper zurecht.
Als er ihre Stimme hörte und ihren fröhlichen, klingenen Ton vernahm lachte Silas Mia an und mit einer schnellen, unnatürlichen Bewegung stieß sich sein Körper von der Wand ab und er schlang sanft seine Arme um ihre Taille und drückte seine kalten Lippen in ihre wundervollen Haare. Das dauerte nur wenige Sekunden, dann stand er wieder beinahe regungslos an die Wand gelehnt da. Ein Mensch hätte diese intime Begrüßung nicht bemerkt, Mia hingegen aber sehr wohl.
Silas lachte sie an und seine Stimme war ein wenig rau und verlegen.
„Schön, dass du schon da bist.“
Er sagte sowas nicht gerne und eigentlich war es ja auch nur eine Antwort auf ihre Aussage, aber der Ton machte ja die Musik und sein Ton verriet, dass es ihm nicht schnell genug gehen konnte. Sie war da ja, aber er würde sie gleich mit einer hirnlosen Menschenklasse teilen müssen und wenn er daran dachte, dass ein Junge sie begehren würde, dann würde er von seiner Gabe Gebrauch machen – und das nur allzu gern.
Sie waren kein Paar, also nicht richtig. Es war unausgesprochen und doch sichtbar, aber trotzdem war es zwischen ihnen anders. Silas begehrte sie und brauchte sie, aber genauso als Affäre, wie auch als Freundin. Manche Dinge teilte er liebend gern mit ihr – und am aller liebsten sein Bett. Aber das wusste sie sicherlich auch – was sie doch das verlogene, kleine Miststück hier. Er lächelte sanft, sie war toll.
„Ich habe keine Lust auf diesen doofen Ausflug“, maulte er und zog seine glatte Stirn in Falten. Seine Marmorhaut schimmerte fahlweiß und seine blauen Augen mit den goldenen Splittern tanzten kurz, dann wirkten sie kalt. Es war eher plötzlich, dass er diesen Geruch vernahm und sein starker Körper spannte sich an, wo war sie?
Er reckte die Nase und witterte wie ein Tier. Sie war hier. Warum war sie hier? Reeba? Silas wurde hektisch und blickte Mia verwirrt an. Mia kannte Reeba, beziehungsweise kannte sie sie aus Silas – manchmal – zu ausführlichen Erzählungen. Manchmal hatte er sie damit genervt. Er fragte sich, ob Mia Reeba auch persönlich kannte. Wenn ja, dann würde es sicherlich bald knallen. Reeba war eine heiße Affäre gewesen und Silas war immer noch ein wenig gefesselt von ihr. Obwohl sie immer kalt zu ihm gewesen war und er nur ein Spielzeug gewesen war. Sie gehörte nunmal zu seiner Erinnerung, er konnte sich die Worte nicht verkneifen, vielleicht auch als Warnung für Mia. Sie sollte ihn vor Reeba retten, mit allem was in ihrer Macht stand.
„Reeba ist hier“, flüsterte der Vampir leise und der sachte Wind trug die Worte an Mias Ohr.

{begrüßt Mia / freut sich / wittert Reeba}
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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Fr Jul 29, 2011 8:04 am

    Schön, dass du schon da bist. Hallten die Worte in ihren Gedanken wieder. Es war nicht nur schön das Mia da war, nein, es war noch schöner das Reeba nicht da war. Diese kleine eiskalte Schlampe würde es doch nur wieder versuchen ihren Silas zu verführen und so wie sie den Vampirjungen, wenn man ihn so nennen dürfte, kannte würde der sich vielleicht auch verführen lassen. Gut das Mia ihre Handlungen vollkommen unter Kontrolle hat, denn so konnte sie ihren inneren Groll welchen sie gegen Reeba hegte ihm gegenüber vergeben und die Wut welche sich innerhalb von Sekunden in sie aufgebaut hatte, aber schnell wieder verschwand, genauso wie der Gedanke an Reeba ebenfalls.

    Anhand der Stimme konnte man erkennen das es ihm eventuell etwas unangenehm sein könnte, das eben gesagte zu sagen. Aber an den Worten Silas wollte die Vampirin keine Sekunde zweifeln, viel zu schön war die Nähe des Verspielten. In einer - für einen Menschen - ungewöhnlichen Schnelle stoß ihr Gegenüber sich von der Wand ab, an welche er gerade lehnte. Schnell stand er vor ihr, drückte ihr mit seinen kalten Lippen einen Kuss ins Haar, ehe er ebenso schnell wieder an die Wand lehnte. Ein gewöhnlicher Mensch dürfte diese Geste nicht bemerkt haben, aber Mia hatte sie bemerkt - und sie hatte sie genossen.

    Kurz lachte Silas, ehe seine Stimme erneut erklang und er Mia erklärte er habe keine Lust auf den Ausflug.
    So weit Mia wusste war er doch ein Fan von grünen. Sie hatte ebenso etwas dagegen, es erinnerte sie an ihre Vergangenheit, denn das Grün würde immer gleich bleiben. Außerdem roch es selbst heute noch so und trug damit so viele schöne Erinnerungen an ihre Kindheit und den Sommer mit ihrer Familie zu ihr zurück.
    Ja, irgendwo vermisste die Vampirin auch ihre sterbliche Familie, wenn gleich sie, sie immer zurückhielten, bei allem, was sie tat.

    Doch noch bevor Mia antworten konnte stoß ihr ein zu bekannter Gestank in die Nase. Reeba! Was machte diese Schlampe hier? Immer noch lächelnd und ohne ihren Blick in die Richtung zu wenden aus welcher der Gestank ran blickte sie zu ihrem Gegenüber. Wenn Reeba es wagen sollte hier aufzutauchen würde Mia sie aufjedenfall fertig machen. Was bildete sie sich eigentlich ein?
    Da Mia sowieso erkennen würde, wann Reeba bei ihnen war und sie anhand des Geruches auch genau wusste wo sich die Schlampe gerade befand tat sie so als hätte sie Reeba erst gar nicht gerochen.

    "Also ich freue mich schon irgendwie auf den Ausflug. Vielleicht kommen wir ja gemeinsam in ein Zelt?"
    Oder Reeba würde sich mit ihm ein Zelt teilen... Schnell verwarf sie wieder den Gedanken an Reeba, blickte lächelnd zu Silas.

    Als dessen Stimme kurze Zeit darauf erklang. Sie klang warnend und erzählte ihr in gewisser Maßen Schutz suchend das Reeba hier in der Nähe war. Dachte er etwa sie habe es nicht gewusst? Auch egal.

    "Mach dir darüber mal keinen Kopf!"

    Ihre Stimme klang immer noch sampft, freundlich und liebevoll. Mit einem schnellen Griff, griff die Vampirin zu der Hand ihres Gegenübers und zog diesen in ihre Richtung, weg von der Wand.
    Verkniff sich dabei ihn fest in ihre Arme zu schließen!

    "Ich schätze wir werden uns heute etwas verspäten"

    Aus ihrem zaghaften lächeln bildete sich plötzlich ein freches Grinsen.


[Bei Silas]
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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Fr Jul 29, 2011 1:27 pm

Ungläubig sah er sie einen Moment an, sie glaubte doch nicht ernsthaft, dass sich ein Junge mit einem Mädchen – nein, falsch, einer Frau – ein Zelt teilen dürfte. Die Menschen hatten ja keine Ahnung und bekamen schon hysterische Anfälle, wenn ein Junge und ein Mädchen nur befreundet waren. Aber davon ab interessierte ihn das sowieso nicht, ob er mit Mia in einem Zelt war oder nicht. Sie würden sich so oder so sehen und die Nacht irgendwo draußen verbringen. Ein Zelt war so klein.
„Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass wir uns ein Zelt teilen dürfen, Mi. Sei ein wenig vernünftig“, lachte er und tippte ihr mit seinem Zeigefinger auf die Nasenspitze.
Silas machte die Nähe von Reeba nervös und seine sonst so geschärften Sinne versagten in diesen Sekunden ihren Dienst. Er konnte sich nicht konzentrieren und erkannte nicht, ob sie nah war oder einfach nur auf dem Gelände. Seine Augen streiften unruhig hin und her und sein Körper war in hektischer Aufruhr, einmal drehte er sich komplett im Kreis und seine Nasenlöcher waren gebläht. Ein wenig kam er sich vor, als wenn er auf der Jagd war – nur jagte er im Moment eine Frau, die er eigentlich weder jagen, noch sehen wollte. Mia war hier.
„Was hat sie denn hier verloren?“, zischte er ungehalten und knurrte laut. Es machte ihn wütend, dass seine Vergangenheit ihn verfolgte, er konnte es nicht haben wenn Erinnerungen oder Erfahrungen ihn überrollten und ihn so verdammt hilflos machten. Er fühlte sich gefangen zwischen Mia und ihrem Hass gegen Reeba und seiner Neugierde, Reeba zu fragen, was sie hier tat. Aber irgendwas sagte Silas, dass er die Antwort gar nicht wissen wollte oder sollte. Er würde Abstand halten, das war das Beste. Zumindest nahm er sich das fest vor.
Als Mia ihn berührte, durchzuckten seine Haut Blitze und Reeba war schlagartig vergessen. Aufmerksam sah er in Mias Augen und betrachtete die Spiegelung darin. Seine flammenden Augen betrachteten ihren Körper und sie verfärbten sich augenblicklich in ein tiefes Gold, als er Mias Worte vernahm und den Ton ihrer Stimme hörte. Sie war so sinnlich.
Leidenschaft und Lust tanzten in Silas Augen und er schaffte es nicht, sich zu beherrschen. Er ließ seiner Natur freien Lauf und schlang seine weißen, kräftigen Arme fest um ihre schlanke Taille. Wenn das der Grund war, warum er zu spät kam, dann kam er gerne zu spät, liebend gern.
Er spürte den Körper er Frau, zierlich und zerbrechlich und doch so stark und seine Lippen fanden ihre. Nur ganz kurz und zart, aber es machte Lust auf mehr.
„Gut, dann lass uns zu spät kommen, liebste Mi.“ Silas Stimme war rau und seine Hand strich sanft über ihre Wangenknochen. Sein Griff wurde noch ein wenig fester und stärker und er hob Mia ein wenig hoch, sodass sie mit den Füßen über dem Boden schwebte. „Und wohin möchtest du?“, flüsterte er in ihr Ohr.

{lacht / wird hektisch und nervös / wendet sich an Mia}
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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Fr Jul 29, 2011 8:53 pm

Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab.

Ich will dich nicht sehen.



xx. Mein Engel;;_____________________________________________________________Da stand der Türke nun, leicht an eine Wand gelehnt und musterte das Mädchen vor ihm. Ein niedliches, kleines und vor allen Dingen unschuldiges Menschlein. So zerbrechlich und unwissend. Wie sehr mochte er doch diese Lebewesen? Sie wusste nicht, wer vor ihr stand oder besser gesagt sie wusste nicht wirklich, wer vor ihr stand. Dealer. Ein türkischer Junge der rauchte und Drogen vertickte. Nein. Ein Werwolf, der Drogen vertickte und rauchte und eine abstoßende Aura gegenüber seinen Mitmenschen hatte, vor allen Dingen männlichen Gleichgesinnten.
Doch dieses Mädchen schien diese Aura nicht sonderlich anzusprechen. Wie auch? Er ließ sie gewähren. Er ließ sie in sein privates Umfeld, dorthin, wo nur wenige hin kamen. Wie süß sie aussah, wenn sie in Erklärungsnot kam und versuchte ihre Aufregung zu verbergen. Aber fand er das nicht bei allen menschlichen Mädchen so? War es nicht auch so, dass er weibliche Artgenossen sehr mochte. Nein, bei diesen war es nur ein Smalltalk. Ein bedeutungsloses Gespräch zwischen zwei Gleichen, die sich jedoch nichts zu sagen hatten.
Dealer grinste, als er die Worte des Mädchens hörte und raunte dann.

"Es tut mir leid, aber es gibt wirklich keine Schülerzeitung. Ich habe mich schon erkundigt.
Vielleicht musst du ja eine Hausaufgabe machen. Ich weiß nicht, was ob dein Deutschkurs so etwas auf bekommen hat.
"

Er nickte nur kurz und strich sich dann mit den Fingerspitzen, einige Haare aus der Stirn. Erst dann erkannte er die angehende Gefahr, die ihm seine neue Gesprächspartnerin rauben wollte. Yuuto. Super! Dieser Werwolf war so ziemlich das, was Dealer die Oberflächlichkeit in Person nannte. Jemand, der ziemlich genau etwas über Personen sagte, bevor er diese überhaupt kennen lernte. Ruhig sendete der junge Werwolf das Signal vor, welches er immer Jungen, die ihm entgegenkamen zusendete.
Eine Art Botschaft in Form eines mulmigen Gefühles. Etwas, das seinen Mitstreitern Angst machen sollte.
Wie erwartet, gab der Japaner etwas von sich. wie immer nicht erfreulich. Wenn der Japaner etwas sagen wollte, musste er es auf einer anderen Sprache sagen. Bei der Kriese in Japan hatte Dealers Mutter geholfen und so hatte auch er sie begleitet. Es war seine Aufgabe gewesen, auf seine Mutter auf zu passen und so war er auf einen Jungen gestoßen, der seine Aufgabe nicht bewältigen konnte. Er hatte seine Mutter verloren, aus Angst um sein eigenes, kümmerliches Leben.

Dealer Muskeln spannten sich unter dem dünnen Shirt an. Einen Moment sah man, das Beben seiner Brut. Frust biss sich in seiner Kehle fest. Dieser Junge hatte zu viel Angst vor seiner Aufgabe, er war ihr nicht würdig gewesen. So hatte Dealer ihn zu sich genommen. Der Junge hatte japanisch gesprochen und bei einer Schlägerrei war auch das Wort Idiot gefallen. Japanisch sprach Dealer nicht, aber er verstand es gut, ausgezeichnet um genau zu sein.
Er blickte den Jungen an und schüttelte den Kopf. Dummer Hund.

"Welch einen freundlichen Wortschatz du doch besitzt, mein Kamerad."

gab er knurrend von sich und lächelte gespielt. Dieser Wolf war dumm. Nein noch mehr, er war dämlich. Wirklich dämlich. Dealer knurrte leise und wieder spannten sich seine Muskeln unter dem Shirt. Vermutlich waren sie sogar gut sichtbar durch das enge, schwarze Shirt. Vielleicht konnte der Rüde ja dann die Stärke und Kraft des starken Rüden erkennen, aber auch nur vielleicht.
Die Unschuldige versuchte beide nun vorzustellen. Aber ihr fehlte etwas, ihr fehlte sein Name. Sein richtiger Name, das spürte der Drogendealer. Aber er wollte diesen nicht preis geben, nicht hier und nicht heute.

"Wir kennen uns bereits, mein Engel."

sagte er und seufzte leise. Mit letztem Wort wollte er die Kleine nicht in Verlegenheit bringen sondern den Wolf etwas provozieren. Ein Kosename, den er auch einer kleinen Schwester verliehen hatte. Vielleicht hatte dieser Hund ja etwas Wissen über Dealer Kultur. Vielleicht wusste er ja auch, dass Engel eine hohe Bedeutung in der katholischen Religion hatte. Eine Figur, die Gott sehr nahe stand, jemand der wichtig war und jemand, der sich von normalen abhob.
Am liebsten hätte Dealer die junge Dame mit sich genommen und aus dieser Gesellschaft gerissen. Sie hatte nichts bei diesem Jungen zu suchen. Er wusste doch nicht, wie wertvoll eine Frau war oder wussten Japaner es doch? Hatten vielleicht er nicht diese Angst vor seiner Aufgabe? Die Aufgabe seine Familie zu schützen und dazu noch eine Frau auf Händen tragen. Konnte dieser Junge das?
War er doch mehr, als Dealer glaubte? Nein, niemals.


{ Madeline && Yuuto ;; auf dem Schulhof }




Ich will dich nicht sehen.

Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab. Hau ab.


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Yuuto

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Sa Jul 30, 2011 9:39 am

    Irgendwie.. wirkte die arme Maddy mit der gesamten Situation ein bisschen überfordert wie er fand, anscheinend hatte sie sich ihre Idee nicht so wirklich durchdacht oder sie hatte sich das ganze schlichtweg anders vorgestellt.
    Das sie nicht wusste, wo Maruschka war, war eigentlich klar gewesen

    "Nein, bei Varyn ist sie nicht, von da komme ich gerade..."


    Sein Blick hing weiterhin an Madeline und musterte sie kurz. Sie war wohl die netteste Person hier auf dem Internat und sie schien sehr schüchtern zu sein. Oder machte sie nur auf ihn diesen Eindruck? Er wusste es nicht.
    Dealers folgende Reaktion zeigte ihm, das der Werwolf wohl die Bedeutung seines kleinen Wortes kannte. Auch gut. Er hatte nie vorgehabt, jemanden zu beleidigen, ohne dass dieser es merkte, aber im allgemeinen tat er das sowieso nur auf seiner Muttersprache.
    "Wir kennen uns bereits, mein Engel." das war allerdings wahr. Sie kannten sich. Alle Werwölfe auf der Schule kannten sich, sei es vom hören oder vom sehen... aber irgendwie wusste jeder, wer einer von ihnen war. Wobei er sich manchmal fragte, auf welcher Seite genau Dealer stand... seinen wahren Namen hatte bislang keiner in Erfahrung gebracht, nannte er sich selbst doch auch Dealer. Aber anscheinend kannte er Madeline auch besser als Yuuto gedacht hatte, oder woher rührte der Kosename?
    Aber konnte ihm eigentlich auch egal sein, er kannte die Gute sowieso nur aus dem Unterricht und dadurch, dass sie am ersten Schultag im Zimmer von Maruschka gewesen war. War Madeline nicht eigentlich ein Europäischer Name?
    Aber wie dem auch sei, sie sollten bestimmt bald aufbrechen und im Wald herumlaufen. Da wären Mädchen wie Madeline das gefundene Fressen für die Vampire, das hieß, gut auf die anderen aufpassen und ein Auge auf die Vampire haben. Er fragte sich ja, warum es hier so wenige vegetarische Vampire gab, immerhin war diese Variante ja um einiges praktischer, oder? Dealer ignorierend machte Yuuto, ein paar Schritte auf Madeline zu, erstens, um nicht ganz so laut sprechen zu müssen, weil er das ja sowieso nicht gerne tat und zweitens um eingreifen zu können, falls sein netter Kollege vor dem Mädchen auf dumme Ideen käme

    "Anscheinend teilen wir uns ein Zelt mit unseren Zimmergenossen... Ist diese Reeba nicht mit dir in einem Zimmer?"

    Sie war ein Vampir, ein besonders unhöflicher Vampir und genau zu sein, Kagami war ja schon unhöflich aber Reeba setzte nochmals einen oben drauf. Die arme Madeline... überhaupt war es eine zumutung für jeden Menschen, ein Zelt mit Vampiren zu teilen, aber das schlimmste daran war, das die Ahnungslosen Menschen nichts von der Gefahr wussten...


[Schulhof ;; Madeline und Dealer]

••••••••


Erstcharakter von Troy
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Mia

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Sa Jul 30, 2011 5:28 pm

    Fassungslosigkeiten machte sich in den Augen ihres Gegenüber breit, als sie ihn sagte das die beiden vielleicht in ein Zelt gesteckt werden würden.
    Nun konnte die Vampirin sich ein Lachen nicht mehr verkneifen und so verließ dieses leise ihre Kehle. Doch hatte Mia sich schnell wieder gefangen, wobei ein Schmunzeln ihr in ihrem Gesicht erhalten blieb.

    "Natürlich glaub ich das nicht, bei diesen Spießern!"

    Ihre Stimme klang immer noch freundlich und liebevoll. Ja manch einer würde wohl darüber wundern das Mia immer den selben Ton hatte, es war eine Mischung aus einem freundlichen, höflichen, warmen und reizenden Ton. Selbst Reeba gegenüber warte sie diesen Ton, manch eine könnte es provozieren und in ihrer Kindheit führte ihr freundliches oder gleichgültiger Gesichtsausdruck zu auseinandersetzungen. Schon alleine das sie immer den selben Ton warte, reizte viele Leute ungemein. Ob Silas das auch so sah?

    Gerade dachte die Vampirin an ihm, als auch genau diese Person sie mit seiner Stimme aus ihren Gedanken riss. Ja, es war in der Tat eine gute Frage weshalb Reeba sich hier befand. Jedoch vermutete Mia stark das sie nur hier war, um irgendwelche dahergelaufenen Penner aufzureisen, bei dem was sie sich anzog...

    Es könnte ja gut möglich sein das es manche Vampire oder Werwölfe - vor allem Werwölfe - nicht interessierte was ihr Gegenüber trug, aber Mia war da anderer Meinung. Wäre Reeba ein Mensch, hätte sie bestimmt schon AIDS bekommen - und ihr Silas auch, immerhin hatte dieser sich ja von der dummen Ziege verführen lassen.

    Mia war nicht wütend auf Silas wegen dieser Tatsache. Sie war viel mehr etwas...enttäuscht davon. Hatte sie doch nicht gedacht das ihr Freund sich so leicht verführen lassen würde. Aber sie wurde eines besseren belehrt...

    Nachteile hatte dies allerdings nicht, denn genauso leicht konnte die Vampirin den eigentlich noch relativ jungen Vampiren verführen und ihm in den Griff bekommen, ja es hatte schon irgendwie was an sich!

    "Mhhh... ich weiss nicht"

    Entgegnete sie ihm knapp. Ja sie war sich nicht Sicher was Reeba wollte, weshalb sie nichts dazu sagte, da sie generell nicht schlecht über andere Leute redete oder schlechtes redete...

    Als sei er auf der Jagd blickte er sich um. Irgendwie...irgendwie etwas hilflos, hatte er denn etwa Angst vor...vor Reeba? Als ob man vor diesem halben Hemd Angst haben müsse, Mia zumindest hatte keinen Grund, denn sie war um einiges erfahrener und stärker als die Andere.

    Als die Vampirin ihren Gegenüber zu sich gezogen hatte verloren seine gerade eben noch blauen Augen ihren blau Schimmer und die bernstein farbenen Splitter darin, breiteten sich komplett aus, bis seine Augen ihren glich.
    Erneut drückte er ihr einen trockenen Kuss auf die Lippen, doch wie der vorherrige auch, dauerte dieser nicht all zu lange.

    Ihre Lippen zogen sich erneut zu einem schmalen Lächeln, als Silas sie an sich drückte und leicht in die Luft hob.

    "Ich habe ein Einzelzimmer bekommen, zumindest glaube ich das. Oder vielleicht hat Reeba meine Zimmergenossinen gefressen, keine Ahnung."

    Schulterzuckend kicherte Mia kurz, ehe sie sich aus seinen Griff befreite, ihm in einer für das menschliche Auge zu schnellen Bewegung am Handgelenk griff und ihm hinter sich her zog, als wiege er nichts.

    Es war ohnehin eine gute Idee diesen Platz zu verlassen, da einerseits die Schüler sich darüber beschwerten das die beiden den Weg nach draussen versperrten und andererseits Reeba so nicht rein zufällig auf die beiden treffen könnte und momentan, na ja, eigentlich immer war sie bei Mia ungern gesehen.


[Bei Silas]
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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Sa Jul 30, 2011 7:57 pm

Silas lachte kurz als er Mias Vermutung über Reeba und ihre Zimmergenossinnen hörte. Sie konnte einfach kein gutes Haar an seiner Exaffäre lassen und der Junge wusste dabei, dass sie nur zu einem kleinen Teil eifersüchtig war. Mehr war es einfach purer Hass gegen die Vampirin.
„Reeba hat sie bestimmt gefressen, um dir und mir das Leben ein Stück weit einfacher zu machen. Klingt sehr logisch“, antwortete Silas Mia und lachte heiser.
Der Vampir ließ sich von Mia über den Hof zu ihrem Zimmer ziehen, seine Augen flammten mit jedem Schritt stärker in einem satten Gold und warme Vorfreude breitete sich in ihm aus. Ihr eiserner Griff an seinem Handgelenk machte ihn an und er spürte jede Pore ihrer kalten Haut. Er hätte gerne sein Handgelenk einmal herum gedreht und mit den Fingern ihre Hand gegriffen und sie festgehalten, aber er hätte Gewalt aufwenden müssen, um sich aus ihrem starken Griff zu befreien. Und er wollte ihr nicht wehtun. Soweit würde es sowieso nie kommen, das wusste Silas und so fügte er sich und betrachtete ihre weiblichen Kurven von hinten. Angenehm. Sehr sehr angenehm, er konnte es immer wieder nur bestätigen.
Silas wurde schneller und schneller, er wusste, dass sie unbeobachtet waren und seine Erwartung würde mit jeder Sekunde größer. Auf den letzten Metern war es eher so, dass der Vampir die Frau zog, er fand ihr Zimmer, weil er dem Geruch folgte, der überall süßlich in der Luft hing. Die Tür stieß er mit dem Fuß auf, vielleicht etwas zu übermütig und mit zu viel Vampirkraft, denn sie sprang ächzend und knarrend auf und es hätte nicht viel gefehlt, dass sie in Zwei gesprungen wäre. Silas hätte gelacht.
Er zog sie hinein und stieß die Tür diemal ein wenig vorsichtiger zu, trotzdem fiel sie laut knallend ins Schloss und der Ton hallte noch einige Sekunden nach, er schien in der Luft zu hängen. Silas drängte Mia mit einem kleinen Seufzen an die Wand und endlich fanden seine Lippen ihre richtig. Sie waren eiskalt, für seine Empfindungen aber warm und weich, sie schmiegten sich an und machten den Vampir so glücklich.
Silas begann sanft und neckend, zupfte leicht an ihrer Unterlippe und wurde dann fordender. Der Kuss wurde heftiger und Silas Absichten wurden deutlicher. Seine Hände strichen sanft und beinahe menschlich über ihren Bauch und ihre Hüfte, dann umfassten seine Hände ihre Hüfte und er zog sie an sich, immer noch küssend. Sie war sein. „Mia“, murmelte er an ihren Lippen.

{lacht / lässt sich ziehen / küsst Mia}
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Madeline

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Sa Jul 30, 2011 8:13 pm

...keine Schülerzeitung. Es gab wirklich keine Schülerzeitung? Verrückt.
Es war ja so verdammt peinlich. Da will man einmal ein Gespräch anfangen und denkt sich etwas hübsches aus, doch alles wurde mit einer Fliegenklatsche getötet. Einer Imaginären natürlich. Furchtbar.
Doch das Thema >Schülerzeitung< wurde ins Dunkle geschoben, da Yuuto die Finnin rettete und eingeschritten war. Als er meinte, dass sie nicht bei Varyn sei, nickte sie lächelnd.

"Na dann wird sie noch in ihrem Zimmer sein, nicht?"

Der Blick wurde dauernd von Yuuto auf den Jungen hin und her gewechselt, ehe Madeline die beiden ja vorstellen wollte, wobei auffallend die Reaktion des Jungen war, dessen Namen sie immer noch nicht wirklich wusste. Dealer sagten sie zu ihm. Sollte sie sich das jetzt auch angewöhnen? Der Name kam ihr irgendwie komisch vor, als wäre er beleidigend oder ähnliches. Und das wollte sie ja nicht.

Im Gegensatz zu Madeline schien Dealer ja zu wissen, was Yuuto in seinem Japanisch geredet hatte. Na super, jetzt endet das sicher so wie letztens mit Kagami und ihm, die da ja nur noch Japanisch geredet hatten und niemand ein Wort verstand. Sowas mochte die Finnin überhaupt nicht. Schließlich behielt sie ihr Finnisch ebenfalls für sich. Würde ja nichts bringen, hier konnte kein Mensch finnisch.
>Freundlichen Wortschatz< nannte es der Raucher, was auch immer er damit meinte. Er wirkte etwas angespannt, nicht so wie Yuuto, welcher eher etwas lockerer war.

Ein leichtes verlegenes Lächeln und der Blick auf den Boden gerichtet war die Reaktion des Mädchens, als Dealer meinte, dass sie sich schon kannten und zum Schluss einen Kosenamen dazusetzte. Noch nie hatte sie jemand >Engel< gesagt. Nicht mal ihre Mutter hatte sich das getraut - sie konnte ja schon eine Spitzmaus sein, so wie es ihre Mutter immer sagte. Engel waren brave Wesen, wieso meinte er, sie sei ein braves Mädchen? Was noch ungewohnt war, war dieses >mein<. Der Junge nahm sie einfach so in seinen Besitz - das gefiel Madeline überhaupt nicht, zumindest nicht jetzt. Aber es wirkte nicht so, als wäre es einer seiner Anmachsprüche, es wirkte eher ... anders.

Aber auch Yuuto wirkte etwas in Gedanken versunken, er schien über etwas nachzudenken. Auf Dealer's Aussage hin erwiederte er nichts, fragte jedoch nach Reeba. Wieso interessierte er sich für Reeba? Mochte er sie etwa? "Hätte nie gedacht, dass er auf SOLCHE Frauen steht... Für Madeline hatte es nicht so der schein, dass die Jungs hier auf sie stehen würden. Aber der Schein kann ja trügen...

"Eh ja, Reeba ist mit mir in einem Zimmer. Nelami auch, die kennst du doch, oder? Eigentlich ziemlich nette Mädels. Wie findest du Reeba?"

hakte die Neugierige nach und wartete auf eine Reaktion ab. Rein nur an seiner Reaktion konnte man schon viele Worte zusammen reimen.
Schlussendlich wusste Madeline immer noch nicht, wann es jetzt überhaupt losgehen würde. Deshalb blickte sie fragend in die Runde.

"Wann geht's denn überhaupt los in den Wald?"



{Mit Yuuto und Dealer aufm Schulhof}
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Mia

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   So Jul 31, 2011 3:21 pm

    Mia fühlte deutlich den Blick des anderen von hinten auf sich ruhen. Irgendwie, ja, irgendwie störte es die Vampirin, es war unangenehm von jemanden durchgehend gemustert zu werden, sollte auch nur ein Schönheitsfehler den sie wohl nicht zu bemerken schien vorhanden sein, würde der andere, welcher eben genauen Blick auf die Rückseite ihres Körpers hatte diesen bemerken.
    Doch sagte Mia ihm nicht, das es ihr unangenehm war wenn er sie so durchgehend musterte und das er es doch bitte lassen sollte. Nach nicht all zu langer Zeit kamen die beiden auch schon am Mädchenwohnhaus an, flüchtig wand die Vampirin sich zu Silas um: Schon wieder dieser Ausdruck in seinen Augen, ein Ausdruck der ihr verriet, wie gefesselt er momentan an ihr war.

    Doch auch dieses mal sagte die Vampirin nichts dazu. So hatte Silas sich bereits aus ihrem Griff befreit und mit einer simplen Bewegung ihre Zimmertür aufgeschlagen, mit einem lauten Knall machte sie Mia klar, das sie gerade gegen die Wand geflogen war. Hoffentlich war die Tapette nicht kaputt gegangen, immerhin würde sie dann den Ärger von der Zimmeraufseherin dafür bekommen. Wieder schweigend verfolgte die Vampirin wie ihr Gegenüber immer verrückter nach ihr wurde, als sei sie eine Droge die er bereits seit langem suchen nicht mehr schmecken durfte und die er nach langem warten wieder zwischen die Finger bekam.

    Silas zog die Vampirin in den Raum hinein, ehe er die Tür, diesmal deutlich leiser wieder zurück ins Türschloß fallen ließ und die erfahrene Frau an die Wand drängte. Schon jetzt konnte Mia sich denken worauf er hinaus wollte, war das doch eigentlich nicht ihr Ziel gewesen, aber was solls.

    Viel Zeit blieb ihr nicht zum überlegen, da fanden seine rauen Lippen auch schon die weichen Lippen Mias. Pressten sich gegen ihre und boten um einlass welchen die Vampirin auch gewehrte, Silas begann sanft und neckend, zupfte leicht an ihrer Unterlippe und wurde dann fordender, Mia tat ihm dies gleich.
    Der Kuss wurde heftiger und Silas Absichten wurden noch deutlicher, wobei die Vampirin es sowieso bereits geahnt hatte, also war das wohl der Grund gewesen, weshalb er wollte, das sie sich trafen...
    Wieder einmal wurde die Vampirin die heute bereits sehr oft in ihre Gedanken gefallen war von den anderen aus diesen gerissen als sich seine Hände sanft und beinahe menschlich über ihren Bauch und ihre Hüfte fuhren, kurz darauf umfassten seine Hände ihre Hüfte ehe er sie an die seine presste und dabei den Kuss nicht unterbrach.

    Woran er wohl gerade dachte? Doch noch ehe sie sich Gedanken darüber machen konnte worüber Silas sich Gedanken machte wurde sie auch schon durch seiner Stimme aus ihren Gedanken gerissen.

    "Hm?"

    Entgegnete sie ihm knapp während sie ihre Arme um seinen Nacken schlang und sich über seine Schulter hinweg einen Blick zu ihrer Armbanduhr erhaschte. Vielleicht hätte sie diese vor ein paar Jahrzehnten umtauschen sollen, jetzt war es jedenfalls zu spät und irgendwie sah sie sowieso dumm aus... Abgesehen davon funktionierte sie seit langem nicht mehr beziehungsweise ging um einiges vor.

    "Wie spät ist es bereits? Glaubst du die würden ohne uns los gehen?"

    Vielleicht klang ihre Frage nun etwas seltsam. Aber sie wollte nicht riskieren das die Klasse ohne sie los gehen würde, immerhin war so ein Ausflug auch mal was ganz nettes und vor allem seltenes.
    Obwohl sie auch bei diesem lernen mussten, na ja, Mia wusste sowieso schon mit ihren 180 Jahren alles was sie wissen musste und war somit vom lernen befreit, aber an sich würde sie gerne mal wieder unter Leuten sein und dort campen. Vor allem da es nicht gerade den Anschein hat, das die Schüler und Schülerinnen der Klassen getrennt waren.


[Bei Silas]
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Troy

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   So Jul 31, 2011 4:41 pm

    Das grinsen konnte Troy sich nicht verkneifen, als das Menschemädchen ihm wie so oft in der üblichen Geste die Haare zerzauste. Irgendwie mochte er es, wenn sie das machte, auch wenn er nicht wusste warum, immerhin brauchte es seine Zeit, die Haare erstens so voll mit Gel zu bekommen und dann auch noch so zu glätten... aber na ja.

    "Hmm... ich dachte eher an blau, blond ist ja auch langweilig... Und hey, meine Haare sind fransig, ich zwinge sie nur immer dazu, es nicht zu sein. Und außerdem würde kein Mädchen so gut zu mir passen wir Du."


    Er zwinkerte Nelami frech zu und schenkte ihr sein übliches Lächeln. Irgendwie... hatte er in letzter Zeit verdammt oft gelächelt, vor allem in der Nähe von Nelami. Für gewöhnlich entlocktem Mädchen ihm ein grinsen, ein freches grinsen, ein begieriges Grinsen. Aber kein lächeln. Kein trauriges, kein warmes, kein glückliches. Für gewöhnlich gab er sich mit den Mädchen auch nicht öfter als zwei bis drei mal ab und ignorierte sie dann, damit er keine Bindung zu ihnen aufbaute. Aber bei Nelami war irgendwie alles anders. Einfacher und viel weniger stressig.
    Als Nelami dann ihre Arme um ihn schlang, festigte auf Troy seinen Griff um ihre Hüfte und zog sie noch ein Stück näher an sich, wobei er sie leicht anhob, um ihr das stehen auf den Zehenspitzen zu erleichtern. Sie war echt süß wenn sie versuchte so groß wie er zu sein, und dabei war er nicht einmal so groß...

    Wenn er sich vorstellte, das irgendwelche wiederlichen Artgenossen von ihm ihre ekelhaften Zähne in Nelamis wunderschöne Haut rammen würden, wurde ihm schlecht. Das würde er verhindern, keiner hatte das recht Nelami anzufassen oder zu verletzen und schon gar nicht gegen ihren Willen. Er würde sie während des Ausflugs keinen Moment aus den Augen lassen, ihm lief allein bei dem Gedanken das ihr etwas zustoßen könnte, eiskalt den Rücken runter. Auf keinen Fall würde er sie aus den Augen lassen! Dieser nichtsnutzige Kagami wäre sicher wieder mit dieser kleinen Maddy beschäftigt und würde gar keine Zeit haben, auch nur ansatzweise auf Nelami acht zu geben. Und außerdem hätte er gar keine Chance gegen einen älteren und erfahreneren Vampir. Wie Nelami wohl reagieren würde, wenn sie wüsste das er 128 Jahre alt war?
    Schließlich wurde der Koreaner von Nelamis Stimme wieder aus seinen Gedanken in die reale Welt geholt, als sie geendet hatte, vergrub Troy sein Gesicht in Nelamis Halsbeuge

    "Mhm..."


    War dann auch schon alles, was er als Zustimmung von sich gab und als Zeichen dafür, das er sie wirklich nicht mehr los lassen würde, drückte er sie erneut etwas fester an sich. Nelamis Gedankengänge blieben dem Vampir natürlich nicht verborgen und so fuhr er ihr kurz beruhigend über den Rücken, vielleicht würde sie sich wundern, vielleicht auch nicht, immerhin kam diese Geste nicht selten bei ihm vor.

    "Etwas unternehmen? Hast du schon gefrühstückt, falls nicht geht es auf mich"


    Murmelte er gen Nelamis Nacken, ehe er den Kopf wieder hob und in ihre Seelenspiegel blickte. Er selber würde dann einfach behaupten, bereits etwas gegessen zu haben...


[Bei Nelami ;; Mädchenhaus ;; Vor Nelamis Zimmer]
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Kagami

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   So Jul 31, 2011 5:07 pm

    Keine Antwort war eben auch eine Antwort. Den Rest des Weges schwiegen die beiden, es dauerte nicht lange da hatten sie das Jungenwohnhaus auch schon verlassen. Vor dem Eingang der gleich zeitig auch als Ausgang dient blieb Kagami jedoch stehen und wand sich zu Varyn um.

    "Ich habe noch etwas vor, wenn du willst kannst du ja gerne mitgehen, wenn nicht, geh einfach zum Rest der Klasse oder mach das was ihr Werwölfe sonst immer macht..."

    Und ohne auf eine Antwort seitens Varyn zu warten wand Kagami sich auch schon wieder ab von diesem und ging in die Richtung zum Mädchenwohnhaus. Ja in der Tat, er wollte noch kurz bei Nelami vorbei sehen um festzustellen ob diese noch lebte oder nicht. Denn wenn sie von nem Vampir gefressen wurde, dann hatte er mal ein Freundeskreis oder einen Freund/in...

    Ja er war mit Abstand der einzige Junge der keine Freunde hatte. Aber die waren auch schon unnötig und absolut überflüssig, es war ein Zufall das er sich mit Nelami anfreundete. Jedoch fand Kagami sowieso das Freunde nur ein weiterer Grund waren um unglücklich zu sein.
    Sie waren absolut unnötig. Okey, Nelami war nicht unnötig, oder? Hatte sie ihm schon mal geholfen? Ihm unterstützt? Hm... Nein, sie stand wohl noch nie auf seiner Seite. Sie wusste genau das Kagami Troy nicht leiden konnte, doch verbrachte sie Zeit mit ihm und war wohlmöglich mit ihm zusammen, aber das war ja noch nicht gesagt... Oder? Vielleicht hatte Nelami ihm ja schon längst vergessen, jetzt wo sie ein neues Spielzeug hatte... Vielleicht mochte sie ihm gar nicht mehr... Lag das an ihm? Hätte er sich anders benehmen sollen? Nein, an ihm könnte es unmöglich liegen, er hatte ihr schließlich noch nie was getan und wenn sich eine gute Möglichkeit finden würde, würde er Troy einfach umbringen so wie Edward und seine dumme Clique James in Twillight umgebracht hatten.

    Irgendwie schon komisch das sie anscheinend fast genau solche Vampire wie in Twilight waren oder etwa nicht? Sah nur Kagami das so oder fanden die anderen das auch? Auch die Werwölfe waren genauso dämlich wie in Twilight, apropro Werwölfe... einer folgte ihm anscheinend.

    Toll irgendwann würde es vielleicht so weit kommen das er sich sogar mit diesen dummen Lebewesen abfinden musste oder sich sogar mit ihnen anfreunden musste. Wie er sein Leben hasste, warum kann ein Vampir verdammt nochmal nicht sterben wenn er sich die Blutader aufschneidet?! Ach so ja richtig, sie haben so oder so kein Blut...

    Nach nicht all zu langer Zeit und wirre Gedankengänge die hauptsächlich um selbstmord Gedanken, wie er Troy töten konnte und warum er nochmal gleich mit Nelami befreundet war gingen kamen sie auch schon am Mädchenwohnhaus an und ein übler Geruch von schnössligen Vampir dräng Kagami in die Nase und brachte ihm fast dazu sich zu übergeben, doch hielt er sich in zaum und ließ sich davon nichts anmerken.
    Ja übertreiben das konnte er schon immer gut...

    Wenige Minuten später fand er sich auch schon bei Nelami und Troy wieder...Toll sie waren also doch zusammen....

    "Hallo..."

    Erklang seine monotone Stimme, wobei er wieder einmal vor Wut kochte. WAS machte Troy denn so nah bei SEINER Nelami?! SIE gehörte alleine ihm und bei den Gedanken das er sie anfasste und sich in ihrer Nähe befand machte ihm schon wütend und obwohl sein Gesichtsausdruck, seine Stimme und sein generelles Erscheinungslos monoton aussah waren seine Iriden blutrot und er wünschte sich, er wäre nicht auf die gloreiche Idee gekommen nach Nelami zu sehen...



Bei Troy und Nelami
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Yoko
Spielleitung
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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Mo Aug 01, 2011 6:21 pm

    Yoko war nicht sehr verwundert darüber, das sie kaum Kontakt zu ihrer vampirischen Zimmergenossin hatte, irgendwie freute es sie dennoch innerlich, wenn auch sehr tief in ihrer Seele, wenn sie einmal wenigstens beachtet werden würde, doch war sie sich dem nicht bewusst. Eigentlich hatte sie eine grosse Abneigung gegen Vampire, doch... solange sie den Menschen nichts taten war doch alles inordnung? also warum hassen, wenn es nichts gab um zu hassen?
    Die tatsache das Morrigan ein Vampire war, war ja wohl nicht die Schuld von dem Mädchen, immerhin konnte man sich nicht aussuchen, was man werden würde, wenn es um so etwas ging, vllt. wurde sie auch als Vampire geboren?
    Aber genug davon, sie sollte sich weniger gedanken darüber machen, und mehr an die Realität rutschen.

    "J-ja, wir sollten vielleicht zum Eingang gehen, also von der Sch-schule"

    In mitten des Satzes schweifte ihr Blick zu Morrigan rüber, gut erkennbar stockte sie kurz, ehe sie das Wort 'Schule' richtig aussprach.
    Ihre sachen hatte sie alles ordentlich verpackt, sicher war es, das sie bei übernachtungen im Wald wohl von der Schule ein Zehlt bekamen, wo sollten sie diese denn sonst her bekommen?
    Plötzlich drang ein Gedanke in Yokos gerade unterbrochenen, sie mochte das Menschenkind, wie sie die Menscheit nun wohl bezeichnen konnte, oder eher gesagt, das Menschenmädchen Maruschka eigentlich, sie musste wohl dann im Wald gut auf diese aufpassen, in diesem Internat wimmelte es nur von Vampiren...
    Ihre gedanken kreiselten nur noch darum: Vampir verspeisst Maruschka, Vampir leckt seine Fingerkuppen nach dem es Maruschka verspeisst hatte, Vampire töten die Menschen

    Wieso machte sie sich darüber solche gedanken? sie würde es wohl verhindern, eventuell würden die anderen Werwölfe auch helfen, doch wer war in der überzahl? wer hatte das meiste können, wer die besten Fähigkeiten, wer war stärker? Innerlich verkroch sie sich mit ihren ganzen gedanken in eine Ecke des raumes, welche sie dunkel gestalten hatte, um dort letztendlich an den ganzen Fragen K.O. zuwerden, doch würden die fragen aufhoren? sie würden Yoko in den Träumen der unbewusstheit verfolgen.
    Und da war es schon wieder, sie machte sich viel zu viele gedanken.
    Sieund die anderen Werwölfe würden wie die fantastischen vier in pose gehen und mit übermenschlichen kräften das Böse, die Vampire, besiegen, hach, was war das nur wieder für eine Fantasie? gut das alles nur in ihrem Kopf blieb, andere würden sie dafür zurecht auslachen.

    Aber nun gut, sie musste einfach mal ihre Gedanken und Sorgen vergessen, bis es soweit war diese wieder herbei zu rufen, viel lieber wartete sie nun auf eine Antwort der beiden anderen Mädchen, auch wenn es bestimmte Unterschiede zu dessen Spezies gab.
    Vielleicht würden sie als dreier Truppe los maschieren, das wäre Yoko wohl am liebsten...

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Maruschka

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Anzahl der Beiträge : 1767

BeitragThema: Re: Der Ausflug   Mo Aug 01, 2011 7:17 pm

    Maruschka summte leise vor sich hin, während die anderen beiden wohl noch in Gedanken waren. Dann waren sie aber alle fertig und machten sich zu dritt auf den Weg, wobei Maruschka vorauslief und als erste unten beim Schulhof ankam. Sie sah schon einen ganzen Haufen andere Schüler. Fast wie von selbst glitt ihr Blick über jedes einzelne Gesicht, auf der Suche nach dem, das ihr in letzter Zeit einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. Sie konnte ihn nicht finden. Womöglich war er noch in seinem Zimmer. Obwohl... Sie konnte Yuuto sehen. Das war merkwürdig. Gut, so merkwürdig nun auch wieder nicht. Die beiden Jungen hatten sich in letzter Zeit ja nicht sonderlich gut verstanden. Trotzdem flitzt Maruschka kurz zu ihm hin, umarmte ihn, schenkte ihm ein kurzes, strahlendes Lächeln und ging dann schnell wieder zurück zu Yoko und Morrigan, die inzwischen auch schon unten angekommen waren.

    "So. Und nun? Was meint ihr passiert jetzt? Bekommen wir eigentlich irgendwann mal die Zelte ausgeteilt? Oder passiert das erst da, wo wir auch zelten werden? Ich persönlich wäre ja für letzteres, dann müssten wir die Zelte nicht die ganze Zeit durch die Gegend schleppen."

    Sie konnte ja nicht wissen, dass das für Yoko und Morrigan eigentlich gar kein Problem darstellte. Und selbst wenn sie nicht an Vampire oder Werwölfe glaubte, hätte sie niemals geglaubt, dass Yoko ein Werwolf war. Dazu wirkte das Mädchen auf sie viel zu zart und weich. Was natürlich nichts negatives war. Maruschka mochte es, wenn Menschen so waren wie das Mädchen. Irgendwie weckte das in ihr eine Art Mutterinstinkt. Obwohl das jetzt wahrscheinlich ziemlich abgedroschen und irgendwie auch kindisch klingen mag. Es war einfach so. Außerdem hatte sie das Gefühl, dass beide nicht gerne redeten. Also übernahm Maruschka das.

    "Und was meint ihr? Werden die Gruppen noch größer oder bleiben es solche Dreiergruppen? Was ist eigentlich wenn jemand jetzt krank ist und nicht mitkann? Bleibt ein Lehrer hier? Ist im Moment überhaupt jemand krank?"

    Ihr gingen die Fragen aus. Deshalb hielt sie jetzt erstmal den Mund. Außerdem hatte die Braunhaarige das Gefühl, dass sie den anderen beiden auf die Nerven ging. Viel lieber beschäftigte sie sich jetzt wieder damit, ihr Lieblingsgesicht in der Menge zu suchen. Sie musste mit dem dazugehörigen Menschen dringend reden. Unbedingt ganz dolle wichtig.


[mit Morrigan und Yoko unterwegs, kurz bei Yuuto, dann wieder bei Morrigan und Yoko | am Ende auf dem Schulhof]
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Varyn

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Anzahl der Beiträge : 1617

BeitragThema: Re: Der Ausflug   Di Aug 02, 2011 9:53 am


Die Sache war tatsächlich mehr als komisch. Da stand, oder ging, der Werwolf nun neben einem Vampir, ohne ihn so zu hassen, wie es ihm eigentlich lieb gewesen wäre. Er konnte nicht genau sagen woran es lag, doch es schien ihm, als verdienten die Menschen momentan mehr Abneigung als die Vampire. Zumindest Kagami wirkte auf ihn, auf eine unbestimmte, fast gruslige Art sympathisch. Auch Kagami schien sich komisch zu fühlen. Er wirkte etwas abwesend und verquer und als er schließlich auch noch ein 'Äh, hi' rausbrachte, runzelte Varyn verwirrt die Stirn, ohne zu wissen, wie er darauf reagieren sollte.
Es erinnerte ihn fast an eine Beziehung, die verboten war, weil irgendjemand einer anderen Konfession angehörte. So ein vollkommener Schwachsinn. Aber man kannte es doch aus diesen schnulzigen Liebesfilmen, die immer im Fernsehen kamen - meistens alle auf einmal, so das man nicht wusste, was man machen sollte, anstatt sich so einen Mist anzusehen. Oder diese typischen Filme, in denen beide sich lieben, aber niemand was sagte, weil er oder sie zu feige ist. Dann fährt eine der beiden Personen in den Urlaub und kommt vergeben zurück und dann versucht der andere Partner alles, um die Frau oder den Mann seines oder ihres Lebens zurückzugewinnen. Wer dachte sich eigentlich so einen verqueren Müll aus? Als ob es soetwas jemals in der realen, wirklichen Welt geben würde. Besonders schlimm waren ja auch diese schnulzigen Fantasy-Liebesfilme. Das beste Beispiel war immernoch Twilight. Auch wenn Varyn das nie zugeben würde; er hatte die Buchreihe tatsächlich durchgelesen. Sogar noch bevor das ganze überaus Publik wurde. Abgesehen davon, dass manche Dinge echt fataler Schwachsinn waren, besonders was die Fakten zwischen Vampir und Werwolf betrifft... Naja, abgesehen davon war das gar nicht mal so schlecht. Aber bitte... warum Edward? So ein Langweiler. Naja, verstehe schon jemand diese Mädchen. Die entscheiden sich ja generell für den Falschen, in jedem Film.
Und in der Wirklichkeit? Wird sich Maruschka für den Richtigen entscheiden? Ihre Beziehung im Moment war alles andere als in Ordnung, doch Varyn war selbst Schuld. Er blockte ab, wo es nur ging und hatte eigentlich die Schnauze voll von allem, was mit Menschen zu tun hatte. Und er sehnte sich danach mit anderen Werwölfen in ihrer animalischen Gestalt durch die Gegend zu toben. Das Einzige, was ihn an dieser Szene störte, waren die anderen Werwölfe. Er hasste diesen Zwiespalt, doch derzeit war ihm einfach nichts recht. Alleinsein wollte er ebensowenig wie Gemeinschaftssinn verspüren.
Glücklicher Weise riss ihn Kagami aus den Gedanken, bevor Varyn in noch tiefere Verklüftungen seiner Depressionen fallen konnte. Verdammt, jetzt hatte er ganz vergessen dem Vampir zu antworten. Er sagte, dass er noch was zu erledigen hatte und war dann auch schon verschwunden. In Ordnung, die Schritte des Vampirs lenkten ihn ins Mädchenhaus und irgendwie hatte er das Gefühl, dass er ihm dahin nicht folgen wollte. Wer weiß, was er dort anstellte?
Varyn fand sich nun am Ausgang des Jungenwohnhauses und am Rand des Schulhofes wieder. Er sah einzelne Gruppen dort stehen. Irgendwo weiter hinten sah er Maruschka zusammen mit Morrigan und der Werwölfin, die ihn 'betreut' hatte. Es schauderte den Werwolf bei dem Gedanken daran, dass Maru Morrigan darauf angesprochen haben könnte, dass er mal mit ihr zusammen gewesen war - angeblich. Im Stillen hoffte er, dass sein Alibi noch nicht geplatzt war. Auf der anderen Seite der Stille schrie es in Varyn, dass er Maruschka beißen wollte...

Ohne weitere Blicke zu verschwenden schlenderte Varyn mit den Händen wie gewohnt in der Tasche zu der Bank hinüber, auf der er sich schon letztes Mal niedergelassen hatte. Eigentlich wäre er auch gern hinter die Häuser gegangen, um mehr allein zu sein, aber dann hätte er vermutlich verpasst, wie die Gruppen ihre 'Erkundungstour im Wald' begann. Irgendwie dabei sein wollte er ja schon, sonst wäre er wieder allein, auch wenn er das eigentlich wollte und... ach, so eine Scheiße.

{ auf der Bank im Schulhof | allein }
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Spielleitung
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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Di Aug 02, 2011 7:49 pm

~Zeitsprung 1 std.~


    Alle Schüler haben sich nun zusammen gefunden und laufen nun in Zweiergruppen hinter Mr. Miller her, der ihnen den Weg Richtung wald weist.
    Der Weg ist matschig, braun und bietet viele Möglichkeiten um mit dem Gesicht im Dreck zu landen. Wer sich besonders geschickt anstellt, könnte es sogar schaffen, den Hügel den sie gerade erklimmen, wieder hinab zu rutschen.


~Gruppenanordnung und Projektpartner~
Kagami &&. Yuuto
Yoko &&. Morrigan
Silas &&. Dastan
Nelami &&. Troy
Marushka &&. Varyn
Joana &&. Dealer
Trianna &&. Reeba
Mia &&. Madeline

    Anhand der Anordnung seht ihr, wer hinter wem läuft.



••••••••


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Kagami

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Anzahl der Beiträge : 1420

BeitragThema: Re: Der Ausflug   Di Aug 02, 2011 9:43 pm

    Ja, oh ja, Kagami war durch die vorherige Begegnung mit Troy und Nelami immer noch ein bisschen wütend, okey ein bisschen war wirklich untertrieben. Immer noch funkelten seine Augen in einem blutroten Ton, weshalb auch immer, war es nur noch keinen Aufgefallen...komische Leute...

    Doch noch bevor sie die Situation klären konnten, hatte der Lehrer sie entdeckt und gezwungen auf diesen dummen Ausflug mitzugehen. Und nun? Nun rannte er hinter dem fetten Lehrer hinterher, hoffentlich würde dieser keine Gasse von sich ablassen, denn schon allein der Schweiss unter seinen Armen war deutlich riechbar für Kagami, gerade noch schaffte er es sich Tränen in den Augen zu unterdrücken, schien es ihm doch so, als hätte er eine geschnittene Zwiebel genau unter der Nase und das dürfte doch mal etwas bedeuten.
    Wie dem auch sei, nun liefen alle in einer Reihe. Er neben seinem "Projektpartner" Yuuto der gleichzeitig auch sein Zimmergenosse war und Nelami...Nelami neben Troy...

    Aber auch egal. Vielleicht würde Troy so intelligent wie er war ja eventuell irgendeine gifte Pflanze essen... moment... Ein Vampir kann ja gar nichts essen, irgendwie komisch wenn man bedachte das sie Blut trinken konnten. Schon allein die Tatsache das viele Vampire sich bereits seit Jahrtausenden von Blut ernährten, da dürften doch eigentlich nicht all zu viele Nahrstoffe vorhanden sein, oder?

    Als sei das alles nicht schlimm genug lief auch sein lieblings Werwolf neben ihm. Hach, wie gerne würde er ihn in die Arme nehmen und mal richtig fest knuddeln, vielleicht würde seinem Gegenüber dabei vielleicht die Luft ausgehen ohne das Kagami es bemerkte und er würde ersticken. Hach, wäre das schön. Das wäre das einzige das ihm seinen Tag noch retten könnte - oder das Troy plötzlich seine Mähne verliert.

    Für wenige Sekunden schlich sich ein hinterhältiges Grinsen in das Gesicht des Vampirjungen. Ja, das wäre perfekt. Zu erst würde er Yuuto tot knuddeln - er hatte mal wo gehört das Hunde gerne kuscheln und dann würden Troy all seine Haare ausfallen. Ja, ja, das wäre eindeutig das beste das je geschehen könnte.

    Aus den Augenwinkel blickte Kagami einen Moment zu dem Jungen an welchen er gerade gedacht hatte. An sein liebstes Haustierchen Yuuto. Ob er wohl einen Ball zurück holen würde? Vielleicht macht er diese Komandos jetzt noch nicht, aber es heißt ja, selbst einen alten Hund kann man noch etwas beibringen.
    Wenn es nicht mit Leckerlies funktioniert oder streicheleinheiten, dann musste man halt mal handgreiflich werden und die kleinen Biester würden besser folgen als...als Nelami zum Beispiel.

    Schnell wand Kagami seinen Blick wieder von Yuuto ab. Warum hatte dieser überhaupt so ein komisches Tatoo im Gesicht?

    "Oshiete kudasai... Anata wa sakkā, tenisu, yakyū ya nani ka no yō ni asobu? (Sag mal...spielst du gerne Fußball, Tennis, Baseball oder so?)

    Wenn sein kleiner Knuddel ihm seine Frage beantworten würde, würde Kagami wenigstens wissen mit welchen Bällen Yuuto gerne spielte. Ob er jetzt los rennen würde, wenn Kagami nen Stock werfen würde? Ei Versuchs wars Wert...

    Nicht nur Nelly hatte ein Haustier. Er hatte sogar zwei! Varyn gehörte nämlich auch dazu, auch wenn er noch nicht genau wusste, wie er diesen sturren Hund erziehen sollte, hmm... vielleicht würde ne kastration bei Varyn helfen? Dann würden sie wenigstens nicht dauernd das Zimmer voll machen wenn ein Mädchen es betrat. Na, zumindest taten sie das in seiner Fansie...

    Beim vorbei gehen an einen der Bäume riss Kagami einen dünnen, ausgetrockneten Ast ab. Er war nicht sonderlich groß aber als Test Versuch ob Yuuto ihm jagen würde, würde der kleine Ast ausreichen.
    Wenn er erst einmal folgte und sie alleine waren, würde Kagami ihm Bäume ausreisen. Tya, ja das wäre echt toll, dann hätte er endlich dass das er sich schon immer gewünscht hatte: Nen hampelmann!

    Gekünzelt holte Kagami aus und warf den Stock für die Verhältnisse eines Vampires überhaupt nicht weit in einen der Büsche hinein. Arrgggg... hier würden sie noch alle Flöhe bekommen! Verfluchte Blutsauger!!!

    Und in diesem Sinne nicht nur die Flöhe.... Ja es wäre irgendwo sicherlich witzig ein Werwolf zu sein, oder nicht? Man konnte eine Wolfsgestalt annehmen und sich sauber lecken, überall wie Hunde auch, egal er vor einem Stand...

    Der Nachteil war jedoch das man keine Menschen töten durfte und obwohl Kagami Blut äußerst widerlich fand, fand er doch dass das töten von hilflosen kleinen Menschen ziemlich amüsant war und außerdem vertrieb er sich so die Zeit besser, bei Nacht.

    Aber in diesem Ausflug! In diesem Ausflug würde er sich besonders um seinen kleinen Schatz Yuuto kümmern. Hach sie könnten so viel machen. Sie könnten Schüler durch den Wald werfen und Yuuto könnte ihnen hinterher rennen oder gar Bäume. Das war nicht so umständlich...



[Bei Yuuto]
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Yuuto

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Di Aug 02, 2011 11:02 pm

    Toll, das mies-gelaunte-nuschel-orakel rannte neben ihm her. Er hatte ja an und für sich nichts gegen Kagami - er war halt ein Vampir - aber musste er immer so viel schlechte Laune verbreiten?
    Na, wie dem auch sei, vielleicht würde er ja ein Schlupfloch finden und könnte dann auch endlich mal wieder die Wolfsgestalt annehmen, es fehlte halt irgendwas, wenn man ständig nur im Menschenkörper unterwegs sein konnte, aber den Tierkörper kannte.
    Dann fiel ihm plötzlich Kagamis Grinsen auf. Er wollte gar nicht erst wissen, an was der Vampirjunge eigentlich dachte, schlimm genug, das er überhaupt dachte. Warum war er eigentlich so wütend und schlecht gelaunt? Gab es da etwas, was er vielleicht wissen sollte, um dem tot nicht mit offenen Armen entgegen zu laufen? Bestimmt...

    Ein leises seufzen ausstoßend, setzte er wieder einen Fuß vor den Anderen, musterte den Boden unter sich und stellte gelangweilt fest, das dieser lediglich matschig war.
    Es wäre nun bestimmt um einiges weniger langweilig, wenn er sich in der Wolfsgestalt befünde. Hm, irgendwie seltsam, genau hinter ihm liefen auch ein Werwolf und ein Vampir. War das nicht eigentlich Morrigan? Flüchtig warf er einen Blick über seine Schulter und erblickte seine gute Freundin. Toll, sie könnte ihn nun locker von hinten anfallen und töten.
    Bildete er sich das eigentlich ein, oder waren er und Yoko die einzigen sechzehnjährigen? Seltsam...

    So in Gedanken versunken, bemerkte Yuuto gar nicht, wie Kagami ihn anblickte, erst als dieser das Wort an ihn richtete, war die Aufmerksamkeit des Jüngeren wieder ganz sein


    "Īe, watashi wa shimasen. Naze? (Nein, tu ich nicht. Warum?)"

    seltsame Frage. Er wollte gar nicht so wirklich wissen, was im Kopf von dem Jungen vor sich ging. Kagami zupfte dann irgendeinen toten Ast von einem Baun, fuchtelte damit rum und warf ihn schließlich ins Gebüsch.
    Yuuto zog kurz eine Augenbraue hoch, musterte argwöhnisch das Gebübsch und blickte Kagami dann einen Momentlang verständnisslos an. Was war das denn für ne Aktion? Was auch immer es war, er wollte eigentlich gar nicht wissen, was Kagami damit hatte erreichen wollen.

    Um abzulenken, brachte er also ein neues, übrigens nicht unwichtiges, Thema auf

    "Anata wa tento no reiauto hōhō o shitte imasu ka? (Weißt du eigentlich, wie die Zeltaufteilung ist?)"

    Er war zwar nicht streng gläubig, also, er glaubte das sowas wie gott nicht existierte, aber eine art übermacht, aber dennoch betete er, das er lediglich mit Varyn ein Zelt teilen musste und Kagami zu Nelami oder Troy gehen würde. Oder zu beiden, dann könten sie ja mal ihre Beziehungsprobleme aus der Welt schaffen.
    Apropos Beziehungsprobleme... da kamen ihm auf die schnelle Marushka und Varyn in den Sinn... was die beiden wohl gerade machten, sie liefen doch ein Stück weiter hinten wenn er sich nicht täuschte.


[Bei Kagami und antwortet bzw. fragt ihn]


••••••••


Erstcharakter von Troy
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Kagami

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Mi Aug 03, 2011 6:11 am

    Entweder spielte er nicht gerne mit Bällen oder er spielte gerne mit anderen Bällen. Was solls, früher oder später würde der Vampir schon merken mit welchen Spielsachen sein Knuddel-Wuddel-Wolfi spielte.

    "Nomi kono hōhō de... (Nomi kono hōhō de...)"

    Erwiderte er knapp auf Yuutos Frage hinweg. Nachdem er den Stock geworfen hatte, blickte er zu diesem, doch machte Yuuto keinerlei anstalten davon, ihm hinterher zu laufen.
    Vielleicht hatte er den Stock einfach nicht weit genug geworfen? Vielleicht wollte Yuuto sich nicht vor allen lächerlich machen und ihm hinterher rennen. Aber vielleicht hatte er auch gar keinen Jagdinstinkt, komischer Wolf... Vielleicht würde er hinterher rennen wenn Kagami Morrigan und Maruschka werfen würde?

    Doch da der Werwolf keine Anstalten machte, dem Ball hinterher zu jagen, wand Kagami sich wieder von ihm ab und lief - wie jeder andere - weiterhin neben Yuuto in der Reihe, während er überlegte ob ein Stromhalsband hier notwendig war, um ihm das Jagen beizubringen? Und sowas nennte sich Wolf, das war doch nicht ein mal Welpe! Als ihm plötzlich die Stimme Yuutos aus seinen Gedanken riss.

    Watashi wa tento no bunpu ga hijō ni ōku no heya no reiauto, naze onaji yō ni bunkatsu shite iru node wanaidarou ka? (Ich schätze mal die Zeltaufteilungen, sind so ziemlich wie die Zimmeraufteilungen aufgeteilt, wieso?)"

    Schnell hatte er ihm geantwortet. Und noch bevor Yuuto ihm seine Frage beantworten konnte, ergriff Kagami wieder das Wort.

    "Jissai ni wa ōkami ningen ga ookami ni dore dake chikai ka kanren shite iru nodesu ka? (Wie nah seid ihr Werwölfe eigentlich mit Wölfen verwandt?)"


[Bei Yuuto]
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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Mi Aug 03, 2011 9:55 am

»Schau, da vorn läuft das Reh!«
»Ich sehe es.«
»Wieso bist du so angespannt?«
»...«

    Angespannt war wohl das angemessene Wort, um seinen momentanen Zustand zu beschreiben. Anfänglich war er angesichts dieser ungewöhnlichen Umgebung ein wenig irritiert, nicht zu sagen, schockiert. Immerhin fand sich kaum eine dermaßen wohl situierte Schule, in welcher gleichzeitig drei Rassen unwissend von dem Großteil der Menschen unterrichtet wurden. Dastan selbst fragte sich zum wiederholten Male, wie es sein konnte, das zahlreiche Vampire und Werwölfe mit Menschen einem geregelten Tagesablauf nachgingen, ohne dabei tatsächlich entdeckt zu werden. Argwöhnisch betrachtete er den breiten Rücken des Lehrers, welcher sich offenbar vollkommen sicher fühlte, trotz der drohenden Gefahr durch die sechzehn Schüler, von denen einige offenkundig gefährlicher waren als andere. Lautlos hob sich seine Brust und er nahm den Geruch des Waldes in sich auf.
    Es war bereits eine lange Zeit her, dass er Mel und seine Tante zurückgelassen hatte, doch noch immer sehnte er sich nach dem erdigen Geruch des Waldes, dem leise wispernden Wind, der sachte durch die Bäume strich - doch am meisten fehlten ihm die Menschen, die er kaum kennen lernen durfte. Eltern.

    Kopfschüttelnd vertrieb der junge Wolf diese Gedanken, richtete seine Konzentration vorerst auf seinen unleidlichen Projektpartner und erahnte, dass es keineswegs problemlos von Statten laufen würde. Wie dies bezüglich seiner und Silas´ Position aussah, vermochte er nur zu vermuten, doch bereits zu Beginn der Reise hatte er erhebliche Spannungen unter einzelnen Individuen gespürt. Es würde ein anstrengender Wanderurlaub werden, so viel stand fest.

    Ein zarter Geruch, der ihm nun schon seit einigen Meilen in der Luft hing, ließ ihn niesen. Wem dieser Duft angehörte, ließ sich unschwer erraten, da direkt vor ihm die junge Morrigan vorauslief, ganz dem Plan des Lehrers entsprechend. Es blieb nur fraglich, wie lange eben diese Formation anhalten würde, denn Dastan bezweifelte nur allzu stark, dass sich einzelne Vampire oder Werwölfe tatsächlich an ihrem geplanten Ort aufhalten wollten - als viel mehr in der Nähe anderer Wesen. Auch diese Gedanken schob er rasch beiseite, denn im Grunde belangten sie ihn nicht. Einzig die Tatsache, dass Yoko schräg vor ihm lief, machte die Sache verstrickter für ihn. Bisher hatte er sowohl Silas, als auch die restlichen Gruppenteilnehmer angeschwiegen, doch angesichts seines ernsten Gesichtsausdrucks schien keiner so recht gewillt, mit ihm zu sprechen. Was ihm auch ganz angenehm war, wäre eben dort nicht die Tatsache, dass nicht nur Yokos Geruch seine Nase sanft umlüftete. Auch der eines anderen, weiblichen Wesens drang ihm, etwas schwächer, aber vertraut, in die Nase.
    Stirnrunzelnd wandte er sich herum und zog verblüfft die Augenbrauen empor. Er erkannte den dunkelroten Haarschopf, die für ihn stets zierlich wirkende Gestalt, hinter der mehr Kraft stecke, als man vermuten mochte und auch ihr Gesicht erkannte er. Das Herz zog sich ihm kurzweilig zusammen, als er sich herum drehte. Wie nur hatte er es geschafft, innerhalb von einigen Monaten die gesamte Familie und die wohl einzige Freundin, die er je hatte, zurück zu lassen - und nun gleich zwei Damen gegenüber zu stehen, mit denen er nicht gerechnet hatte. Yoko und Joana. Joana und Yoko. Mit keiner hatte ihn eine romantische Liebe verbunden, als viel mehr Freundschaft. Allerdings kannte er ebenso gut die Illusionen seiner Cousine, erzählte diese ihm wieder einmal über jenen Neil oder diesen Peter. Anfangs sei es zaghafte Freundschaft gewesen, später wild aufbrandende Liebe. Dastan glaubte noch immer nicht daran, doch ein Teil von ihm war froh, dass er vertraute Gesichter sah.

    Bisher schienen die Damen jedoch entweder zu vertieft in Gedanken oder aber in die tausenden Gerüche und Farben, die sie momentan umgaben. Mit sicheren, langen Schritten ging der Dunkelblonde den Weg an, musterte argwöhnisch den schlammigen Unterboden und seufzte lautlos. Es wäre ein Wunder, wenn nicht einer der Menschen bereits eine rutschige Stelle erwischten. Zudem der Lehrer vor ihnen erheblich zu wanken begann, wie es schien, aber Dastan widmete sein Augenmerk lieber wieder der sattgrünen Umgebung, die mehr an einen Urwald als tatsächlich an den gepflegten Weg erinnerte, auf dem sie wohl eigentlich sein sollten. Aber nichts desto Trotz schien die Sonne sachte auf seine Haut. Teilweise jedenfalls und mit einem Mal verdunkelte sich der Himmel. Ein Blick verriet ihm, dass das Blätterdach gute Dienste für die Vampire erwies.
    Mit energischen Schritten lief er weiter, trittsicher und nicht ein Mal wankend. Doch Dastan selbst wirkte viel zu unruhig, zu ernst und auch zu nachdenklich, als dass er solch ein Detail tatsächlich mitbekommen hätte. Wohl erst dann, wenn tatsächlich einer zu Boden ging und sich Zeter und Mordio schreiend wieder auf die Beine brachte. Der Gedanke war erheiternd, wenn auch nur flüchtig. Viel eher überlegte er, wie er sich gegenüber Yoko und Joana erklären sollte - hatte er beide doch ohne redliche Erklärung schlichtweg ... ja, zurückgelassen war wohl die harmonischste Beschreibung. Dastan spürte, wie er selbst den rationalsten Weg zu suchen begann. Nur leider ergab sich nicht wirklich ein sinnvoller Weg daraus. Was nun?



[Denkt nach x Niest x Neben Silas]
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Maruschka

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Mi Aug 03, 2011 12:57 pm

    Sie hatte ihn schon gesehen, als er aus dem Jungenhaus gekommen war. Aber sie war trotzdem bei Yoko und Morrigan geblieben und sich mit ihnen unterhalten. Na ja eher gesagt hatte Maruschka die beiden unterhalten, bis der Ausflug begann und Mr. Miller vorne weg ging. Es passte sich wirklich gut, dass sie neben Varyn gehen durfte. Aber irgendwie wusste sie nicht so ganz, wie sie das Thema auf das bringen sollte, worüber sie reden wollte. Allgemein sagten die beiden nicht viel. Maruschka hatte Varyn nur zur Begrüßung umarmt und mehr hatte sie ihn nicht berührt. Erst als sie diesen matschigen, steilen Berg hinauklettern musste, hatte sie öfter nach Varyns Hand gegriffen, weil sie weggerutscht war. Irgendwann hatte sie die Hand dann einfach nicht mehr losgelassen. Und als das geschehen war hatte sie ihn nur einmal kurz angeguckt, war rot geworden und hatte sich wieder auf den Boden vor sich konzentriert.

    Sie setzte ihre Füße einfach immer dahin, wo Nelami auch langging. Das war wohl die einfachste Methode. Hätte sie jetzt ihre Absatzstiefel angehabt, wäre sie wahrscheinlich gar nicht erst auf den Berg raufgekommen. Sie war ganz froh über die Sneaker, auch wenn sie diese nach diesem Auflug wahrscheinlich in die Tonne treten konnte. Außerdem war sie so wesentlich kleiner als Varyn, war ihr zwar irgendwie gefiel, aber auch auf eine komische Art und Weise merkwürdig vorkam. Zum Glück hatte sie noch niemand "Standgebläse" genannt, wie sie es in ihrer alten Schule gern getan hatten.

    "Hm... Und wie gehts dir so?"

    Irgendwie war ihr die Stille langsam zu blöd und sie musste irgendwas sagen. Es war ja schon ungewöhnlich, dass sie nicht plapperte wie ein Wasserfall, aber das lag wohl auch daran, dass sie sich auf ihre Schritte konzentrieren musste.


[bei Varyn auf dem Ausflug]
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Varyn

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Mi Aug 03, 2011 1:16 pm



In gewisser Weise war Varyn froh darüber, dass er Maruschka als Weggefährte zugeteilt wurde. Wahrscheinlich hatten die Lehrer mitbekommen, dass sie sich gut verstanden. Naja, wenn nicht war das ja auch egal und irgendwie vollkommen unwichtig. Sie schwiegen den ersten Teil der Strecke. Varyn hatte keine Lust etwas zu sagen, denn irgendwie fühlte er sich, als wäre alles, was es zu sagen gab schon in der letzte Zeit mitgeteilt. Er war froh, das seine Begleiterin ihn nicht dazu drängte sich mit ihm zu unterhalten.
Sie gingen etwa in der Mitte der Gruppe. Die Zweierreihen erinnerten ihn an die Grundschule oder den Kindergarten. Da hatten man sich auch immer so aufgestellt und musste die Hand der Person nehmen, die neben einem ging. Damals war Varyn immer entweder allein geblieben, oder an der Hand der Lehrerin gegangen. Eigentlich verstand er sich damals mit allen ganz gut, aber zusammen in den Zweierreihen wollte niemand mit ihm stehen - warum auch immer, es war ihm gleich. Er hatte sich noch nie viel aus derlei Dingen gemacht und gehänselt wurde er auch nicht, nur weil er an der Hand der Lehrerin oder Gruppenleiterin ging. Zumindest glaubte er das.

Varyns mittlerweile viel zu langen, eher schwarzen Haare hingen glatt von seinem Kopf herab. Hin und wieder blies der Wind eine Strähne vor seine Augen, doch er machte sich nichts daraus und strich sie wenn überhaupt nur weg, weil er vollkommen gedankenverloren war. Später würde er nicht mehr sagen können woran er überhaupt gedacht hatte. Erst als er Maruschka beim Aufstieg des doofen Hügels helfen musste riss es ihn aus den Gedanken, denn immer wieder schnappte die - diesmal ziemlich kleine - Maruschka nach seiner Hand. Mit ein bisschen schlechterer Laune hätte er sie fallen lassen, doch er war sich der Konsequenzen bewusst. Keinesfalls war es so, dass er Maruschka nicht mochte. Nur seine allgemein Unzufriedenheit zerrte an seiner Freundlichkeit. Als das Mädchen seine Hand letztenendes gar nicht mehr loslassen wollte, traute er sich nicht mehr sie anzugucken. Das Gefühl, dass ihn beschlich - eine Mischung aus vollkommen Falsch und totlal Richtig - behagte ihm nicht und er versuchte erfolglos dagegen anzukämpfen. Eigentlich war es das, wovon er vor dem Tag, an dem alles fast eskaliert war, geträumt hatte, doch jetzt? Ein Teil von ihm wollte Maruschka aus der Reihe reißen und an sich zerren, während der andere Teil danach verlangte sich von ihr loszureißen und wegzulaufen. Ein winziger Teil in ihm beharrte noch immer auf der Idee Maruschka die Zähne in die Schenkel zu rammen um sie zu dem zu machen, was sie hasste und Varyn so liebte. Er tat nichts dergleichen, sondern blieb in der Reihe und folgsam.
Irgendwann, als die Stille in ihrere beider Ohren zu rauschen begann, wurde sie von Maruschkas Stimme durchbrochen.

» Mh. «, machte Varyn, sah vom Boden auf, aber weigerte sich seine Begleiterin anzusehen. Er konnte ihren Pulsschalg in seiner Hand fühlen und das Geräusch ihres schlangenden Herzens fast hören. Ihr Geruch ging in dem Gestank der Vampire unter. » Ganz gut soweit. Selbst?«
Es war so offensichtlich, das Varyn gelogen hatte, doch seine Stimme machte deutlich, dass er sich in keinem Fall weiter dazu äußern würde. Schon gar nicht vor dieser Masse an anderen Werwölfe und Vampiren, von denen er wusste, dass sie ihn hören würden. Da müsste Maruschka ihn schon aus der Reihe und ganz weit weg zerren, ohne zu wissen, dass sie vielleicht ihr Leben riskierte, wobei ihr letzteres vermutlich auch noch gefallen würde. Oh, was nur wäre, wenn sie wüsste, dass sie von Blutsaugern umgeben war.

{ Mit Maruschka in der Reihe }
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Maruschka

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BeitragThema: Re: Der Ausflug   Mi Aug 03, 2011 4:00 pm

    Maruschka schien zu spüren, dass ihre Berührung Varyn unangenehm war. Also entzog sie ihre Hand wieder. Vorsichtig und langsam, vielleicht würde er sie ja noch festhalten. Auch die Lüge hörte sie, sah weiter zu Boden und seufzte leise. Ihr war aufgefallen, dass Varyn in letzter Zeit sehr merkwürdig war und sich irgendwie von jedem fern hielt. Und irgendwie hatte sie Angst, dass das mit Morrigan zu tun hatte. Aber sie wollte weder ihn noch sie darauf ansprechen. Wahrscheinlich würde sie damit nur alles noch schlimmer machen.

    "Mir geht es auch gut. Du weißt ja, wie immer."

    Das war nicht direkt gelogen, aber auch nicht unbedingt die Wahrheit. Es ging ihr schon gut. Sie fühlte sich hier im Wald wohl, aber irgendwie war ihr die Gesamtsituation unangenehm. Sie mochte Varyn. Sehr sogar. Aber im Moment wäre sie lieber mit Yuuto oder Yoko oder sogar Morrigan zusammen. Es war ihr gerade ziemlich unangenehm und sie begann wieder mit den Händen zu knoten. Das war eine dumme Idee, denn wieder einmal rutschte sie aus und fand nicht schnell genug das Gleichgewicht wieder. Sie fiel, landete auf ihren Knien und fing sich mit den Händen vorne ab.

    "Verdammt!"

    Die Brünette richtete sich vorsichtig wieder auf und grinste Varyn an. Sie lachte über ihre Fehler, das war schon immer so gewesen. Und irgendwie hatte es ja bestimmt auch zum Schreien ausgesehen. Zum Glück hatte sie Joana nicht auch nur zu Boden gerissen. Sie hatte ja sogar dem Reflex widerstanden nach Varyn zu greifen. Schließlich hatte sie ihm die Hand erst entzogen. Und ihre Hose konnte die Brünette jetzt wahrscheinlich auch in die Tonne treten. Die war jetzt nämlich ziemlich dreckig, weshalb Maruschka auch ihre Hände daran abwischte.


[bei Varyn und so]
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